Olympiakos hämmärt, fenerbahce übernimmt – euroleague playoffs entfesseln dramatik
Die EuroLeague Playoffs haben Einzug gehalten und liefern bereits beim Auftakt für reichlich Nervenkitzel. Fenerbahce Istanbul und Olympiakos Piräus sicherten sich knappe Siege, während Panathinaikos Athen in Valencia eine dramatische Wende vollzog.
Theis im monaco-schlag – rotationen und verletzungen sorgen für chaos
Daniel Theis und die AS Monaco erwiesen sich als Klientel. Ein erbärmlicher Auftritt gegen Olympiakos Piräus, der deutliche Schwächen in der Offensive offenbarte. Nur sechs Punkte und eine magere Wurfquote von 3/10 zeugen von einem frustrierenden Abend für den deutschen Star. Monaco fand keine Antwort auf die aggressive Verteidigung der Griechen.
Panathinaikos Athen hingegen entlarvte Valencia Basket in einem packenden Spiel. Die Griechen nutzten die Heimvorteil optimal aus und schafften einen 67:68-Sieg, der die Reihenfolge der Favoriten in Frage stellt. Kendrick Nunn war mit einer klaren Freiwurflinie der Held des Tages. Valencia war vom Dreierfeld gnadenlos ausgeknockt – 6/33 ist keine Basis für eine Serie.

Fenerbahce dominiert zalgiris – biberovic führt die türken an
Mit einem 89:78-Sieg gegen Zalgiris Kaunas setzt Fenerbahce die Weichen für das Duell. Nach einem holprigen Start übernahmen die Türken die Kontrolle und bauten einen komfortablen Vorsprung auf. Tarik Biberovic brillierte mit 26 Punkten und führte Fenerbahce mühelos durch die Partie. Zalgiris kämpfte zwar mit einem 12:0-Lauf zurück, doch die miserablen Dreierprozente (5/22) verhinderte eine echte Wende. Die Konstanz fehlte den Gästen komplett.
Es ist eine klare Botschaft: Fenerbahce ist im Vorteil. Die Türken haben die Serie gegen Zalgiris mit einer souveränen Leistung begonnen und sind nun die Maßstäbe setzen. Ein starkes Team, das auch unter Druck nicht den Faden verliert. Es bleibt abzuwarten, ob sie diese Leistung halten können.
