Podolski sieht großes potenzial in lennart karl – aber noch fehlt die reife

Lukas Podolski prophezeit eine vielversprechende Zukunft für den DFB-Talent Lennart Karl. Trotzdem mahnt der ehemalige Nationalspieler zur Vorsicht: Karl sei „noch ein bisschen unreif“ für die absolute Weltspitze.

Podolski vergleicht karl mit sich selbst

Podolski, der 210 Länderspiele für Deutschland absolviert hat und bei der WM 2006 zum besten jungen Spieler gewählt wurde, äußerte sich in einer Pressekonferenz begeistert über den aktuellen WM-Kandidaten. „Er bringt viel mit, ist unbekümmert und hat Spielwitz“, lobte der FC St. Pauli-Spieler. Das junge Alter spielt für Podolski keine Rolle.

„Es soll nach Spielwitz und Charakter gehen – passt er ins Team oder nicht – und dann ist das Alter egal“, betonte der 40-Jährige. Karls bisherige Leistungen, insbesondere in den Spielen gegen Schweiz und Ghana, haben die Hoffnungen auf einen WM-Einsatz verstärkt. Podolski sieht in ihm einen Spieler, der „das Besondere auf dem Platz macht“ und dem man gerne zusieht.

Dennoch räumt Podolski ein, dass Karl noch Entwicklungspotenzial hat. „Klar ist er noch ein bisschen unreif und unerfahren, aber das ist normal. Das war ich auch in meinen jungen Jahren.“ Er betont, dass Erfahrungen durch Fehler gesammelt werden.

Chance für junge dfb-talente

Chance für junge dfb-talente

Podolski plädiert dafür, jungen Spielern wie Karl eine Chance zu geben. „Jetzt heißt es, ihnen die Chance zu geben“ – eine Aussage, die er auch dem FC Bayern München zuschreibt, der regelmäßig auf Nachwuchsspieler setzt. „Er kommt immer zu seinen Einsätzen und macht es gut, geht seinen Weg. Sich bei Bayern in dem jungen Alter durchzusetzen, zeugt von Stärke und Charakter.“

„Es ist schön zu sehen, dass in Deutschland immer mehr junge Spieler die Chance bekommen, dabei zu sein“, so Podolski. Er fügte hinzu, dass er persönlich gut mit Karl zurechtgekommen wäre.

Die Entwicklung von Lennart Karl wird weiterhin aufmerksam verfolgt. Ob er es tatsächlich auf die Weltmeisterschaft schafft, bleibt abzuwarten. Doch eines ist sicher: Das Potenzial ist vorhanden.