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Pogacar-Aus schürt Spannung in der Vuelta: Neue Favoriten kämpfen um den Gesamtsieg

Das überraschende Aus von Tadej Pogacar hat die Spanien-Rundfahrt (Vuelta a España) völlig auf den Kopf gestellt und eine enorme Spannung erzeugt. Ohne den bisherigen Dominator kämpfen nun zahlreiche Fahrer um den Gesamtsieg, darunter Gall, Roglic, Mas und Onley.

Packender Kampf um das Rote Trikot

Die anspruchsvolle Bergankunft am Alto de Aitana im 9. Teilstück sorgte für einen intensiven Schlagabtausch der Topfavoriten. Ein Ausreißergruppe mit realen Chancen auf den Tagessieg und zahlreiche Angriffe innerhalb kurzer Zeit zeigten, dass offene Rennen oft mehr Unterhaltung bieten als eine klare Dominanz.

Verfolgergruppen gewinnen an Bedeutung

Verfolgergruppen gewinnen an Bedeutung

Auch wenn Pogacar’s Abwesenheit ein Verlust für das Rennen ist, eröffnen sich Neue Möglichkeiten. Selbst nach über 5100 Höhenmetern lagen neun Fahrer innerhalb von nur 54 Sekunden im Tagesergebnis. Enric Mas baute seinen Vorsprung aus, während Primoz Roglic, Felix Gall und Oscar Onley in Schlagdistanz blieben. Alle drei Verfolger haben gute Gründe, sich für die kommenden Etappen stärker zu rühren.

Kampfgeist und neue Chancen

Kampfgeist und neue Chancen

Roglic kommt nach einer beeinträchtigten Vorbereitung immer besser in Form, Onley hat seine Magenprobleme überwunden und konnte mit Mas mithalten. Gall rechnet sich mit angepasster Taktik für die nächste Bergankunft ebenfalls bei den besten Chancen. Auch Richard Carapaz, der als Fünfter keinesfalls abzuschreiben ist, wird bis zum Ende kämpfen, um den Vuelta-Sieg zu holen, den er 2020 knapp verpasste. Auch Sepp Kuss, der auf Rang sieben abrutschte, kann sich noch verbessern, da ihn die Folgen eines Sturzes vom Vortag bremsten.

Expertenmeinung

Expertenmeinung

„Es gibt keinen dominierenden Fahrer mehr, das wird wirklich begeisternd, es ist ein wirklich offenes Rennen“, unterstrich Sepp Kuss, Vuelta-Sieger 2023, am Eurosport-Mikrofon. Die Vuelta 2026 verspricht somit ein spannendes Finale.