Rüdiger am abgrund: kritik wächst – wm-einsatz fraglich

Antonio Rüdiger steht vor der Weltmeisterschaft im Fokus einer heftigen Kritikwelle. Seine zunehmend unberechenbaren Aktionen auf dem Spielfeld – von gefährlichen Fouls bis hin zu provokativen Gesten – werfen Fragen nach seiner Zuverlässigkeit auf.

Makus fordert rüdiger vom dfb-team

Makus fordert rüdiger vom dfb-team

Die Diskussion um den 33-jährigen Innenverteidiger spitzt sich zu. BILD-Experte Michael Makus äußerte sich deutlich und bekräftigte in der Sendung „BILD Sport“ bei „WELT TV“, dass er Rüdiger nicht mehr in der Nationalmannschaft sehen möchte. „Ich möchte Rüdiger ehrlich gesagt gar nicht mehr in der Nationalmannschaft sehen“, so Makus. Er plädiert für eine andere Innenverteidiger-Kombination, insbesondere für eine Partnerschaft zwischen Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck.

Die Kritik an Rüdiger ist vielfältig. Besonders aufgegriffen werden seine Aktionen gegen Diego Rico von Getafe, die Kopf-Ab-Geste im Derby gegen Atlético Madrid und der Versuch, im Pokalfinale eine Taperolle Richtung Schiedsrichter zu werfen. Auch seine Behandlung von Asano beim letzten WM-Aus sorgte für Empörung. Diese Episoden zeichnen ein Bild eines Spielers, der in Grenzsituationen die Kontrolle verliert.

Die sportliche Bilanz Rüdigers ist in der aktuellen Saison ebenfalls nicht überzeugend. Er verpasste bereits 25 Partien aufgrund von Verletzungen und wurde im Testspiel gegen die Schweiz zunächst nicht berücksichtigt. Die Diskussionen um seine Person passen zu seiner unsicheren Zukunft bei Real Madrid. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, und es gibt konkretes Interesse von Juventus Turin, Manchester United und dem FC Liverpool. Real Madrid soll ihm zwar eine Verlängerung angeboten haben, allerdings zu deutlich reduzierten finanziellen Konditionen. Mit 14 Millionen Euro ist Rüdiger einer der Top-Verdiener im Team.

Die Bilanz in dieser Saison spricht nicht für den Abwehrstar: Rüdiger verpasste bereits 25 Partien aufgrund von Verletzungen. Seine Unberechenbarkeit und die damit verbundene mangelnde Konstanz machen ihn zu einem Risiko für ein Turnier wie die Weltmeisterschaft. Die Frage ist, ob er seine Leistungen stabilisieren kann – und ob der Bundestrainer bereit ist, ihm diese Chance zu geben.

Die Äußerungen der ehemaligen Nationaltorhüterin Almuth Schult, die Rüdigers Verhalten und das mangelnde Durchsetzungsvermögen von Bundestrainer Hansi Flick kritisiert, verstärken den Druck auf den Abwehrspieler. Schult sieht eine Notwendigkeit für mehr Disziplin und Verantwortungsbewusstsein im Team. Die Weltmeisterschaft rückt näher, und die Zeit drängt.

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