Sabalenkas wimbledon-träume zerplatzen: baptiste entthront die weltranglistenerste
Madrid – Ein jähes Ende für Aryna Sabalenkas Titelhoffnungen. Die ehemalige Nummer eins der Welt verabschiedete sich überraschend im Viertelfinale von der WTA-Sharjah Open gegen die aufstrebende US-Amerikanerin Hailey Baptiste. Ein Match, das mehr Fragen aufwarf als Antworten lieferte.
Baptiste entlarvt die favoritenrolle
Nach einem holprigen 6:2, 2:6, 6:7(6:8) verlor Sabalenka mit 6:2, 2:6, 6:7 (6:8). Die frühere Wimbledon-Finalistin zeigte zwar zunächst Dominanz, doch Baptiste, die mit einem beeindruckenden 6:3, 7:6(7:1) gegen Leylah Fernandez in die Vorschlussrunde einzogen, entlarvte die Favoritenrolle der Weißrussin. Baptiste, eine vergleichsweise unbekannte Kraft auf der Tour, zeigten eine unglaubliche mentale Stärke und ein aggressives Spiel, das Sabalenka sichtlich aus dem Konzept brachte.
„Ich bin einfach nicht in Topform gewesen“, gestand Sabalenka nach dem Match. „Hailey hat heute einfach alles besser gespielt. Sie hat mich unter Druck gesetzt und ich konnte mich nicht richtig anpassen.“

Baptiste schreibt geschichte
Für Baptiste ist das ein historischer Moment. Sie wird erst zur dritten Spielerin des Jahres, die Sabalenka im Viertelfinale ausschaltet. Ein bemerkenswerter Erfolg für die 21-Jährige, die nun im Halbfinale gegen Mirra Andreeva steht. Ein Duell, das viele Experten für ein spannendes Match halten. Sabalenkas frühere Matchbälle verpufften in diesem Match, während Baptiste mit einer beeindruckenden Kombination aus Power und Präzision punktete.
Die Enttäuschung bei Sabalenkas Team war greifbar. Ein Match, das die Bedeutung von Tagesform und mentaler Stärke im Tennis eindrücklich demonstriert. Die Welt steht nun gespannt darauf, zu sehen, ob Baptiste diese Leistung auch in den weiteren Runden aufrechterhalten kann. Es bleibt abzuwarten, ob dies der Beginn einer neuen Ära im Damen-Tennis ist.
