Sakamoto verabschiedet sich mit gold: karriereende für eiskunstlauf-ikone

Japanische Eiskunstlauf-Legende Kaori Sakamoto beendete ihre herausragende Karriere mit einem goldenen Abschluss bei den Weltmeisterschaften in Prag. Die 25-Jährige sicherte sich ihren vierten Weltmeistertitel und krönte damit eine Ära der Dominanz.

Sakamoto krönt karriere mit viertem weltmeistertitel

Sakamoto krönt karriere mit viertem weltmeistertitel

In einer atemberaubenden Kür, in der sie eine persönliche Bestleistung von 238,28 Punkten erreichte, distanzierte sich Sakamoto deutlich von ihrer Landsfrau Mone Chiba und der belgischen Nina Pinzarrone. Die Olympiazweite von Mailand/Cortina zeigte eine Leistung, die ihre Position als eine der besten Eiskunstläuferinnen der Welt festigte.

Bereits im Juni 2025 hatte Sakamoto angekündigt, ihre Karriere zu beenden. Ihr Sieg in Prag ist somit ein würdiger abschied einer Athletin, die den Eiskunstlauf nachhaltig geprägt hat. Die vorherige Saison war bereits von dem Ausfall der Olympiasiegerin Alysa Liu geprägt, die ihren Start abgesagt hatte.

Die Weltmeisterschaft in Prag bot auch andere spannende Wettkämpfe. Im Eistanz sicherten sich Janse van Rensburg und Steffan die Goldmedaille, während Hase und Volodin nach ihrem WM-Titel vor einer ungewissen Zukunft stehen. Die Erfolge der beiden Paare unterstreichen die hohe Qualität des Eiskunstlaufs in der aktuellen Saison.

Sakamotos Karriere war geprägt von unübertroffener Stabilität und Konstanz. Sie dominierte die Weltbühne von 2022 bis 2024 und etablierte sich als eine der herausragendsten Athletinnen ihrer Generation. Ihr abschied hinterlässt eine Lücke, die schwer zu füllen sein wird.

Die Weltmeisterschaften in Prag zeigten einmal mehr die Faszination und den hohen sportlichen Anspruch des Eiskunstlaufs. Die Athletinnen und Athleten lieferten sich packende Duelle, die das Publikum in ihren Bann zogen. Sakamotos goldener Abschluss ist ein bittersüßer Moment, der die Geschichte des Eiskunstlaufs für immer prägen wird.