Schock in der deutschen Leichtathletik: 21-jährige Natasha Ward stirbt plötzlichen Herzfehler
Die Leichtathletik-Welt steht Kopf. Die 21-jährige Mittelstreckenläuferin Natasha Ward ist im Alter von nur 21 Jahren tragatbar gestorben. Die genaue Todesursache ist bislang ungeklärt, doch ein plötzlicher Herzfehler wird als wahrscheinlichste Ursache vermutet. Die Nachricht erschüttert die Sportgemeinschaft.
Frühe Erfolge, vielversprechende Zukunft – ein Leben jäh beendet
Natasha Ward, die überwiegend über die Distanzen 400, 800 und 1.500 Meter antrat, zeigte bereits früh außergewöhnliches Talent. Bei den NSW All Schools Championships im Juniorinnenbereich sicherten sich die jungen Athletin Medaillen über 1500 Meter. Auch an der Universität New South Wales lief es für sie – 2023 gewann sie eine Medaille über 1500 Meter bei den UniSport Nationals. Im April dieses Jahres krönte sich Ward mit Platz drei über 800 Meter bei den nationalen Meisterschaften ihre bisherigen Erfolge.
Der Verlust einer so jungen und talentierten Sportlerin ist ein schwerer Schlag für die gesamte Leichtathletik. Die Tragödie kommt kurz nach dem Tod der 25-jährigen australischen Läuferin Jemma Stapleton, die sich im April in Thailand bei einem Rollerunfall die tödlichen Verletzungen zuzogen. Die Umstände des Unfalls waren bereits schrecklich, nun dieser weitere Schock.

Reaktionen der Sportgemeinschaft
„Mit tiefem Bedauern teilen wir der Leichtathletikgemeinschaft von New South Wales und Australien den Tod der beliebten Athletin Natasha Ward“, erklärten NSW Athletics und der Sutherland District Athletics Club in einer gemeinsamen Erklärung. Der Sutherland Athletics Club würdigte Ward in den sozialen Medien als „ein sehr geschätztes und geliebtes Mitglied unserer Gemeinschaft“. Ihre Freundlichkeit und Lebensfreude hätten jeden berührt, das Lächeln und die Persönlichkeit der jungen Athletin würden die australische Leichtathletik nachhaltig prägen.
