Schröder hofft auf playoff-sieg mit den cavaliers

Im Interview mit SPORT1 sprach Dennis Schröder über seine Zukunft bei den Cleveland Cavaliers und die Erweiterung der NBA.

Die comeback-könig der nba

Der deutsche Basketballstar Dennis Schröder ist mittlerweile auf seinem 13. NBA-Team, nachdem er im Februar 2026 von den Sacramento Kings zu den Cleveland Cavaliers getradet wurde. Der 32-Jährige hat sich an die neue Umgebung anpassen können und schreitet mit den Cavs gemeinsam in Richtung auf die Playoffs zu.

„In den Playoffs ist alles möglich“, sagte Schröder in dem Interview. „Wir haben einen sehr guten Kader. Wenn wir zusammenrücken und weiter so spielen, wie zurzeit, dann kann man alles erreichen.“

Von sacramento nach cleveland

Von sacramento nach cleveland

Schröders Karriere ist in den letzten Jahren zu einer Art Rundreise durch die NBA geworden. Er machte seine NBA-Debüt bei den Atlanta Hawks, bevor er zu den Oklahoma City Thunder und dann zu den Boston Celtics wechselte. 2021 ging er nach Los Angeles zu den Lakers, bevor er im Sommer 2022 zu den Kings transferiert wurde.

„Es ist eine geile Situation, wenn du in ein Spiel gehst und du immer gewinnen willst“, erklärte Schröder die Auswirkungen seines Wechsels nach Cleveland. „Jedes einzelne Spiel hat eine ganz andere Dynamik. Ich glaube, dass wir als Organisation auch einen guten Job machen, von den ganzen jungen Spielern bis zu den erfahrenen Spielern.“

Familie und zukunft

Familie und zukunft

Der DBB-Kapitän, der mit seiner Frau und drei Kindern eine komplexe Familie führt, hat sich an die neuen Umstände angepasst. Die Familie praktiziert Homeschooling, was den Umzugen nachhaltiger macht. Schröder selbst arbeitet sehr engagiert, um seinen Kindern die Möglichkeit zu bieten, sicher in ihren Häusern zu leben.

„Die einzige Negativpunkte ist, dass meine Frau immer gestresst ist“, räumte Schröder ein. Derzeit suchen die Familie und er ein Haus in Cleveland, das sie gerade einrichten.

Ob Schröder auch nächstes Jahr bei den Cavaliers unter Vertrag bleiben wird, ist ungewiss. In der NBA kann „alles passieren“, sagte er. Solange er bei einem Team ist, sei er immer voll engagiert. Wenn das dann nicht mehr der Fall ist, dann sei er in einer anderen Organisation.

Doncic und die zukunft der nba

In ihrer Diskussion um Luka Doncic, mit dem Schröder vor ein paar Monaten in Los Angeles aneinandergeraten war, sagte er, dass zwischen ihnen „im Sommer gegen Slowenien“ ein Spiel gewesen sei, „das war’s eigentlich“.

Er sprach auch über die Expansion der NBA, die zwei neue Standorte in Seattle und Las Vegas hinzufügen wird. Schröder hält diese Pläne für gut, da es wahrscheinlich weitere 30 bis 40 Plätze für Spieler in der Liga geben wird. „Das ist natürlich etwas Gutes“, meinte er.

Des Weiteren äußerte er sich zu den deutschen Spielern im College-Basketball, die mittlerweile so viel Geld verdienen können. Er fand es gut, dass viele Europäer einfach solche Plattformen bekommen und auch so viel Geld verdienen können, um ihre Familie zu unterstützen.