Schweiz verliert wm-vorbereitung gegen deutschland mit 4:3

Die Schweizer Nationalmannschaft verlor ihr erstes Spiel im Jahr 2026 mit einer knappen 4:3-Niederlage gegen Deutschland. Das Team von Murat Yakin schaffte es kaum, Torchancen zu erzielen, bot den Deutschen jedoch lange Paroli.

Remo freuler leitete die ersten beiden tore ein

Remo freuler leitete die ersten beiden tore ein

Remo Freuler war der Motor der Schweizer in der ersten Halbzeit. Seine Ballgewinne führten zu den beiden Toren in der ersten 45 Minuten. Die Schweizer Stammformation zeigte sich effizient, aus zwei Schüssen aufs Tor gingen zwei Treffer hervor.

Denkbar, dass der Schweizer Nationaltrainer Murat Yakin bei diesem ersten Testspiel weniger experimentiert hat, als er es vorgängig angekündigt hatte. Die jungen Ardon Jashari und Johan Manzambi blieben auf der Bank. Ricardo Rodriguez erhielt den Vorzug auf der Position des Linksverteidigers gegenüber Miro Muheim, in der Innenverteidigung suchte man vergebens nach Denis Zakaria in der Rolle des Liberos.

Deutschland konnte sich abermals eine eingespielte Elf aufbauen, die von Serge Gnabry, Florian Wirtz, Leroy Sané und Kai Havertz getragen wurde. Als die ersten Prüfungen bestanden waren, konnten die Schweizer unter Beweis stellen, was sie so gefährlich macht.

Das Heimteam ging schnell in Führung, nachdem Dan Ndoye von links in die Mitte zog und den ausreichenden Raum, den ihm Angelo Stiller gewährte, zu einem kraftvollen Abschluss zum 1:0 nutzte. Der deutsche Ausgleich wäre aus Schweizer Sicht vermeidbar gewesen. Jonathan Tah köpfte einen ausgespielten Eckball in den zweiten Winkel, Gregor Kobel wurde ausnahmsweise überrannt.

Die Schweizer jubelten abermals, als Breel Embolo nach einer Flanke von Silvan Widmer den 2:1-Führungstreffer markierte. Fabian Rieder hätte noch einen obendrauf setzen können, aber Oliver Baumann im deutschen Tor rettete mit der Latte.

Im Gegenzug feuerte Serge Gnabry in der Nachspielzeit zum 2:2-Ausgleich ab. Gleich nach dem Start der zweiten Halbzeit machte Murat Yakin erstmals Wechsel. Ardon Jashari replacing Granit Xhaka war einer von viern. Die Schweizer Stammformation ging auseinander, aber die Effizienz blieb bestehen. Joel Monteiro erzielte nach einer Stunde den 3:2-Führungstreffer für die Schweiz. Wirtz (86.) sorgte schließlich für den 4:3-Sieg mit seinem Doppelpack.