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Silberbergers panische rettungsaktion: wac am abstiegskampf – gak als letzte hürde

Der WAC kämpft um sein Fußballdasein. Trainer Thomas Silberberger sieht die Lage als aussichtslos, doch gegen den abstiegsbedrohten GA Graz muss alles auf einen Hoffen gesetzt werden. Die Situation ist ernst, die Zeit drängt.

Der abstiegskampf im lavanttal: ein wettlauf gegen die zeit

Wolfsberg – Der Blick von WAC-Trainer Thomas Silberberger ist düster. „Es ist weiter auseinandergedriftet, als ich es mir vorgestellt habe“, räumt er ein. Vier Runden vor Schluss empfängt der Verein den zuletzt schwächelnden Grazer AK. Der Abstieg droht, und die Verantwortung lastet schwer auf seinen Schultern. Die Lage ist alles andere als komfortabel – ein Wettlauf gegen die Zeit, um den Klassenerhalt zu sichern.

Silberbergers zuspitzung: „wir müssen ein feuerwerk zeigen“

Silberbergers zuspitzung: „wir müssen ein feuerwerk zeigen“

Die Verpflichtung von Silberberger vor zweieinhalb Wochen stellte ihn vor seine größte Herausforderung. Doch die Spiele zeugen von einem Mangel an Teamgeist und einer fehlenden Konstanz. „Wenn du kein Team bist, dann sieht es so aus, wie es aktuell bei uns ausschaut. Da ist extrem viel zu tun“, so der Coach. Seine Priorität liegt auf der Zusammenführung der Mannschaft und der Etablierung einer klaren Spielphilosophie – eine Aufgabe, die weit über die reine Taktik hinausgeht.

Ried im fokus – tirol drängt nach

Ried im fokus – tirol drängt nach

Während der WAC gegen den GAK bangt, spielt die WSG Tirol um den Anschluss. Heim gegen Ried wollen die Wattener einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Die Innsbrucker haben sich im unteren Play-off als Top-Mannschaft etabliert und wollen diesen Lauf fortsetzen. Die Innviertler haben in den letzten vier Spielen acht Punkte geholt und sind somit eine ernstzunehmende Bedrohung.

Die fakten: samstag im lavanttal

Die fakten: samstag im lavanttal

Wolfsberger AC – Grazer AK, 17:00 Uhr. WSG Tirol – SV Ried, 17:00 Uhr. Die Spannung ist greifbar – ein Kampf um jeden Punkt zählt.

Der 52-Jährige mahnt eindringlich: „Wir haben viel zu wenig Ertrag“. Die letzten fünf Bundesliga-Partien brachten nur fünf Punkte. Der GAK, der sich seit drei Runden nicht mehr bezwingen ließ, will nun die Oberhand gewinnen. „Mit einem Sieg können wir einen riesengroßen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen und ihn kommende Woche vor den eigenen Fans fixieren“, erklärt Sportdirektor Tino Wawra. Coach Ferdinand Feldhofer hofft auf eine frühe Einsatzmöglichkeit von Jacob Italiano. Die nächsten Wochen werden entscheidend sein. Der WAC braucht einen Volltreffer, um den Abstieg zu verhindern. Die Analyse zeigt: Der Verein steht am Scheideweg.