Sinner dominiert madrid – joder scheitert in spektakulärer paarung
Jannik Sinner hat im Viertelfinale des ATP Masters 1000 in madrid eine beeindruckende Leistung gezeigt und Rafael Jódar in einem packenden Match mit 6:2, 7:6 (7:0) bezwungen. Der Südtiroler setzt seine aktuelle Form perfekt fort und festigt damit seine Position an der Spitze des Weltranglisten

Sinner unterliegt kaum einem gegner
Der 21-Jährige zeigte eine konzentrierte Leistung und ließ Jódar, der zuvor Alex de Minaur und Joao Fonseca ausschaltete, keine Chance. Sinner’s Dominanz in madrid ist bemerkenswert: Er hat in bisher 26 Matches im Viertelfinale oder besser gespielt – ein Rekord innerhalb der Masters-Szene. Die Begegnung vor einem begeisterten Publikum in der Caja Mágica, darunter auch Jude Bellingham, war ein echtes Spektakel.
Die Partie war neckisch gewesen. Jódar hatte in der ersten Runde bereits bewiesen, dass er in der Lage ist, mit den Top-Spielern mithalten zu können. Doch Sinner erwies sich als zu konstant und zu effizient. Die Sicherheit seiner Schläge und die Aggressivität in entscheidenden Momenten machten den Unterschied.
Sinner steht nun im Halbfinale, wo er entweder Arthur Fils aus Frankreich oder Jiri Lehecka aus Tschechien herausfordern wird. Ein Duell, das viele Experten als besonders spannend erwarten. Die Frage ist, ob Sinner seine Top-Form halten kann – die Konkurrenz wird alles daran setzen, ihn zu stoppen.
Ein Blick auf die weiteren Entwicklungen: Zverev ist ebenfalls im Halbfinale und strebt den fünften Erfolg in Folge an. Roddick zeigte sich beeindruckt von Jódars Potenzial und nannte ihn ‘The Real Deal’. Die French Open stehen vor der Tür und Sinner wird sich auf das große Ziel konzentrieren. Die Statistiken sprechen für ihn – er ist der erste Profi, der in fünf aufeinanderfolgenden ATP 1000 Turnieren immer mindestens das Halbfinale erreicht.
