Speed-saison 2026: schattenseiten des erfolgs – wer scheiterte?

Die Saison 2025/26 brachte einige Triumphe im alpinen Skisport, doch für sieben Athleten und drei Athletinnen im Speed-Bereich endete sie bitter. Eine Saison, die für Justin Murisier eine Enttäuschung wurde.

Speed-stars im tiefenabgrund: die saison, die alles verpasste

Speed-stars im tiefenabgrund: die saison, die alles verpasste

Nach einem vielversprechenden Start in die Saison 2024/25, als er seinen ersten Weltcupsieg feierte und sich in der Abfahrt in die Top 10 etablierte, scheint die Form von Justin Murisier (SUI) nach der Degeneration seine Knie- und Rückenprobleme wieder zurückzufallen. Der 34-Jährige belegte in der Abfahrt lediglich den 19. Platz und verpasste das Weltcupfinale. Im Super-G war er mit dem 35. Rang weit entfernt von seinen Ambitionen.

Fredrik Møller (NOR), der in der Vorsaison mit einem Sieg in Bormio für Furore sorgte, hatte ebenfalls eine enttäuschende Saison. Nach einem vielversprechenden Start mit dem 2. Platz im Super-G in Beaver Creek, folgte ein schwerer Sturz in Gröden. Der norwegische Athlet landete mit dem 12. Platz im Super-G und dem 60. Platz in der Abfahrt weit hinter seinen Erwartungen.

Für Bryce Bennett (USA) war Gröden ein weiterer Tiefpunkt. Nach zwei sechsten Plätzen in der Saison 2024/25, die ihm einen Platz in der Weltcup-Startliste einbrachten, lief es in dieser Saison nicht. Nur zweimal erreichte er unter die besten 20, und selbst mit einer besseren Startnummer konnte er in der Abfahrt nur den 33. und im Super-G den 52. Platz belegen.

Romed Baumann (GER) beendete seine Karriere nach seinem letzten Weltcuprennen in Garmisch-Partenkirchen. Die Saison war für den Athleten, der zuvor in den deutschen Verband gewechselt war, eine Enttäuschung. Während er in der vergangenen Saison noch beim Abfahrts-Weltcupfinale dabei war, verpasste er in dieser Saison kaum noch einen Top-30-Platz.

Jared Goldberg (USA) erlebte in Gröden eine besonders schwierige Zeit. Nach einem sensationellen zweiten Platz im Super-G im Dezember 2024 konnte er diese Leistungen nicht wiederholen. In sieben Abfahrten holte er keine Punkte, im Super-G nur einen, der jedoch nur der 25. Platz war.

Adrien Theaux (FRA), der sich auf seine Kernsportart Super-G konzentrierte, konnte seine Leistungen nicht steigern. Sein bester Platz war der 63. im Super-G. Der 41-jährige verpasste seine Qualifikation für die Olympischen Spiele.

Priska Ming-Nufer (SUI) hatte eine enttäuschende Saison. Nach einem vielversprechenden Saisonstart holte sie lediglich 19 Punkte in der Abfahrt. Im Super-G lief es noch schlechter, mit nur drei Punkten.

Für Ricarda Haaser (AUT) war die Saison durch einen Kreuzbandriss bei der WM 2025 jäh unterbrochen. Obwohl sie sich später zurückmeldete, konnte sie nicht mehr an ihre früheren Leistungen anknüpfen und beendete die Saison auf Rang 20 der Super-G-Wertung.

Auch die Rücktritte von Clara Direz, Niels Hintermann, Joana Hählen und Romed Baumann sind ein Zeichen des Wandels im alpinen Skisport. Die Saison 2025 markierte für Romed Baumann das Ende einer langen Karriere.

Die Geschwindigkeit, mit der sich die Welt des alpinen Skisports verändert, ist beeindruckend. Wer nicht mithalten kann, muss sich abgefunden mit dem Ergebnis.

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