Sprungers comeback: dramatische qualifikation für die halbfinals

Rapperswil-Jona Lakers hatten Julien Sprungers Karriere beinahe beendet. Doch in einer packenden Verlängerung wendete sich das Blatt – und katapultierte den HC Fribourg-Gotteron in die Halbfinals.

Sprungers entscheidender pass in der nachspielzeit

Sprungers entscheidender pass in der nachspielzeit

In Spiel 7, dem entscheidenden Spiel der Viertelfinals, war es Julien Sprunger, der den entscheidenden Pass auf Melvin Nyffeler spielte, dessen Schuss dann den Siegtreffer für Fribourg besorgte. „Ich sehe, dass Jecker die Scheibe bei der blauen Linie bekommt. Ich wusste, dass ich vors Tor gehen muss“, so Sprunger im Anschluss an das Spiel gegenüber MySports. Er räumte ein, dass er zwar Vertrauen in seinen Teamkollegen hatte, aber nicht genau wusste, wohin dieser schießen würde.

Die Qualifikation für die nächste Runde bezeichnete Sprunger als „unglaublich“. Er betonte, dass während des gesamten Spiels die Emotionen hochgekocht hätten, doch am Ende habe sich die Mannschaft durchgesetzt.

Trotz des Sieges gab es für Fribourg-Gotteron auch Kritik. Das zweite Drittel der Serie, wie bereits in anderen Phasen, bezeichnete Sprunger als „Katastrophe“. Dennoch lobte er die Leistung der Mannschaft insgesamt und betonte, dass es noch Verbesserungspotenzial gibt.

Die nächste gegnerische Mannschaft wird erst nach Abschluss der letzten Viertelfinalserie bekannt sein. Eine Pause bis zum nächsten Spiel am Samstag bietet Gelegenheit zur Erholung, auch wenn Sprunger betont, dass die Mannschaft im Moment im Rhythmus ist. Die Qualifikation ist ein wichtiger Schritt, der das Team nun mit neuer Energie in die nächste Phase der Playoffs führt.