Szeged schockiert magdeburg: balogh lobt wiegerts entwicklung
Die Handball-Champions League hat wieder einmal für Überraschungen gesorgt. Bereits im Hinspiel hatte der SC Magdeburg die Segel gesetzt – und jetzt steht es fest: Pick Szeged dominiert das Viertelfinale. Doch der Blick auf die Vergangenheit offenbart eine interessante Facette des Duells: Zsolt Balogh, einst wichtiger Mann in der Roten Bütt, lobt seinen ehemaligen Teamkollegen Bennet Wiegert.
Ein blick zurück auf die zeiten in magdeburg
Balogh, der in seiner Karriere für beide Klubs spielte – zunächst in Magdeburg, später in Szeged – schätzt Wiegerts taktische Brillanz enorm. „Wiegert ist ein herausragender Taktiker, er kennt seine Gegner und seine Spieler im Schlaf. Es ist kein Zufall, dass der SC Magdeburg sich als Titelverteidiger präsentiert“, so der 37-Jährige. Die Erinnerung an seine gemeinsame Zeit in der Elbstadt ist ihm bis heute ein gutes Gefühl.“
Die Zeiten in Magdeburg waren damals alles andere als glamourös. Der SCM rutschte als Elfter in die Bundesliga ab. Balogh, der damals noch als junger Spieler galt, schätzt die Erfahrungen, die er in dieser Zeit gesammelt hat, bis heute. „Ich war 21, noch unerfahren, aber diese Saison hat mir unglaublich viel gebracht“, erinnert er sich. „Ich habe das Spiel ganz anders gesehen, meine Denkweise hat sich stark verändert.“ Er spielte unter Wiegert und Grafenhorst – und kehrte sogar mit Philipp Weber und Tim Hornke in die Mannschaft zurück.

Szegeds trainer bewundert wiegerts fähigkeiten
Auch heute, als Balogh das Spiel aus der ersten Reihe beobachtet – auf Einladung von Szeged – ist er beeindruckt. „Michael Apelgren, der Trainer von Szeged, kann mit seinen Überraschungen nichts gewinnen. Er ist ein Meister der Vorbereitung und weiß genau, was in dieser Liga gefragt ist.“ Die Spannung im Arena ist greifbar – denn es geht nicht nur um den Gruppensieg, sondern um die gesamte Zukunft des SC Magdeburg. Die Leistung von Wiegert wird entscheidend sein.
Baloghs Worte sind eine klare Botschaft: Wiegert hat sich zu einem der besten Trainer der Liga entwickelt – und der SC Magdeburg profitiert davon. Das Viertelfinale gegen Szeged ist nur der nächste Schritt auf seinem Weg. Es bleibt abzuwarten, ob der Titelverteidiger auch in der Rückrunde bestehen kann.“
