Thun-serie bricht: zürich stoppt ungeschlagene 13 spiele – trainer sieht positives
Der FC Thun, bisher ungeschlagen in 13 Spielen, verlor am Samstag überraschend mit 1:2 gegen den FC Zürich. Die Niederlage beendet eine beeindruckende Serie und wirft Fragen auf – doch Trainer Mauro Lustrinelli sieht darin eine Chance.

Lustrinelli begrüßt die niederlage als wertvolle lektion für die zukunft
„Die Stimmung in der Kabine war sehr, sehr speziell“, so Lustrinelli nach dem Schlusspfiff gegenüber dem Blick. Die Mannschaft sei es nicht gewohnt, zu verlieren, was die Enttäuschung der Spieler verdeutlicht. Trotz des Rückstands von 15 Punkten zu St. Gallen scheint der Meistertitel für Thun jedoch weiterhin realistisch.
Zwar hatte Thun in den ersten 20 Minuten Chancen, das Spiel zu drehen. Doch zweimal versagte die Defensive bei hohen Bällen, was letztendlich zum Ausgleich führte. „Ich begrüße diese Niederlage. Sie kann sehr wertvoll sein für die Zukunft. Es ist wichtig, auch einmal zu verlieren“, erklärt Lustrinelli ruhig. Er betont, dass die Mannschaft nun aus der Erfahrung lernen und gestärkt aus dieser Phase hervorgehen müsse.
Die Niederlage gegen Zürich war zwar nicht zwingend, doch sie zeigt, dass Thun auch gegen vermeintlich schwächere Gegner anfällig sein kann. Die Saison ist noch lang, aber Lustrinelli scheint die Chance zu sehen, die Mannschaft zu schärfen und für die kommende Saison vorzubereiten. Die 15-Punkte-Führung über St. Gallen ist zwar komfortabel, aber die mentale Stärke ist entscheidend – und die hat Thun jetzt einmal mehr unter Beweis gestellt.
