Tiger woods nach autounfall festgenommen: drogenverdacht erschüttert golfwelt
Der US-Golfstar Tiger Woods steht nach einem autounfall in Florida wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss vor dem Gesetz. Obwohl ein Atemalkoholtest negativ war, deuten Ermittlungen auf den Konsum weiterer Substanzen hin. Der 15-fache Major-Sieger muss zudem wegen Fahruntüchtigkeit und Verweigerung eines Tests angeklagt werden.

Unfall in jupiter island: ermittlungen gegen den golfstar
Laut Angaben des Martin County Sheriff's Office ereignete sich der Unfall gegen 14:00 Uhr, als Woods in einem Geländewagen versucht haben soll, ein anderes Fahrzeug zu überholen, das abbiegen wollte. Dabei streifte er den Anhänger, der Wagen kippte und schlitterte. Niemand wurde verletzt.
Die Nachricht schockiert die Golfwelt. Woods hatte zuletzt Gerüchte über ein Comeback beim US-Masters in Augusta im April befeuert. Nach einer längeren Verletzungspause und einer überraschenden Teilnahme in der Tomorrow's Golf League zeigte sich der 48-Jährige optimistisch, an dem prestigeträchtigen Turnier teilnehmen zu wollen. Seine jüngsten Operationen am Rücken und die fortgeschrittene Phase seines Körpers stellten allerdings seine Rückkehr in Bestform in Frage.
Die Polizei verlangte von Woods einen Urintest, den dieser jedoch ablehnte. Dies führte zu weiteren Anklagen. Er muss voraussichtlich mindestens acht Stunden im Gefängnis verbringen, bevor er gegen Kaution freigelassen wird. Die Vorfälle erinnern an einen ähnlichen Unfall im Februar 2021, bei dem Woods schwere Beinbrüche erlitt.
Die Geschichte zeigt, dass die körperlichen Belastungen eines Profisportlers auch nach so vielen Erfolgen ihre Spuren hinterlassen. Die Frage ist nun, ob dieser Vorfall die Pläne für sein Comeback nachhaltig gefährdet. Die Karriere des Golfstars könnte unter diesem Vorfall einen schweren Schlag erleiden.
