Tuchel fassungslos: var-entscheidungen sorgen für wut bei england-coach
Thomas Tuchel tobte nach dem 1:1-Testspiel Englands gegen Uruguay. Mehrere strittige Szenen, vor allem Entscheidungen des Schiedsrichters Sven Jablonski und des VAR, brachten den Trainer zum Kochen. Der frühere Bayern-Coach zeigte sich sichtlich verärgert und kritisierte die Leistungen.
Schiedsrichterleistungen und umstrittener elfmeter entscheiden spiel
Bereits in der ersten Halbzeit gab es Kritik an der Entscheidung des Schiedsrichters bei einem Foul von Ronald Araujo an Phil Foden. Tuchel verstand nicht, dass diese Szene nicht überprüft wurde. "Ich kann nicht verstehen, dass ein Tackling wie dieses nicht einmal überprüft wird", so der Trainer. Später verschärfte sich die Situation durch die Vergabe eines Elfmeters in der Nachspielzeit, der durch den Videoassistenten bestätigt wurde. Dieser Elfmeter führte zum 2:1 für Uruguay, obwohl Ben White kurz zuvor den Ausgleich erzielt hatte. Tuchel bemängelte die Körpersprache von Jablonski und die Funktion des VAR.
Der englische Coach vermied einen direkten Austausch mit Jablonski und fasste seine Meinung kurz und bündig zusammen: "Okay, ein gebrauchter Tag." Die Reaktion auf die verpasste Überprüfung des Fouls an Foden und die spätere Entscheidung im Elfmeterschießen zeigten die Frustration des Trainers. Die Tatsache, dass der VAR zunächst nicht eingriff, um dann doch noch eine Entscheidung zu treffen, löste bei Tuchel Kopfschütteln aus.
Die Kritik an Jablonskis Leistung war deutlich. Harry Maguire unterstützte Tuchels Kritik und merkte an, dass die Schiedsrichterleistung bedenklich sei, wenn nur noch wenige Monate bis zur Weltmeisterschaft stehen. Die Diskussion um den VAR wird durch den umstrittenen Elfmeter zusätzlich angeheizt.
Tuchels Äußerungen verdeutlichen die hohe Intensität und den Druck im internationalen Fußball. Die Entscheidungen von Schiedsrichtern und VAR sind oft Gegenstand hitziger Debatten und beeinflussen den Spielverlauf entscheidend. Die Frage, wie die Technologie den Fußball prägt und ob sie wirklich Gerechtigkeit bringt, bleibt offen.
