Tuchel stellt fodens wm-nominierung in frage – konkurrenz schärft den druck

London – Thomas Tuchel hat die Teilnahme von Phil Foden bei der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Frage gestellt. Der englische Nationaltrainer äußerte sich überraschend skeptisch hinsichtlich des Einsatzes des Manchester-City-Spielers, nachdem dieser in den letzten Länderspielen schwache Leistungen gezeigt hatte.

Tuchel kritisiert fodens leistungen im märz-länderspiel-kader

Tuchel kritisiert fodens leistungen im märz-länderspiel-kader

Nach den enttäuschenden Auftritten Fodens im Testspiel gegen Uruguay (1:1) und Japan (0:1) bemängelte Tuchel, dass der 25-Jährige seine Trainingsleistungen nicht auf das Spielfeld übertragen könne. "Er war ausgezeichnet im Trainingslager, aber er hat Mühe, das auf dem Platz zu zeigen", erklärte Tuchel. Die fehlende Spielpraxis bei Manchester City verschärft die Situation zusätzlich. Foden kam in den vergangenen Wochen nur zu wenigen Einsätzen, was sich deutlich bemerkbar mache.

Die Konkurrenz im offensiven Mittelfeld ist groß. Jude Bellingham, Cole Palmer und Morgan Rogers drängen auf einen Platz in der WM-Gazelle. Foden konnte die Abwesenheit von Harry Kane gegen Japan nicht kompensieren und blieb weitgehend unauffällig.

Tuchel, der in seiner bisherigen Amtszeit bereits einige Stammspieler außen vor ließ, hat nun etwa zwei Monate Zeit, um den endgültigen WM-Kader zusammenzustellen. Ob Foden diese Chance nutzen wird, bleibt abzuwarten. Seine Leistungen werden in den kommenden Wochen entscheidend sein.

Die Entscheidung des Trainers zeigt, wie hart die Konkurrenz im englischen Fußball ist und wie wenig Toleranz für schwache Leistungen in der Nationalmannschaft besteht. Fodens Zukunft hängt nun von seiner Fähigkeit ab, sich schnell zu verbessern.