Vfb stuttgart scheitert bitter in der europa league – porto jubelt
Der VfB Stuttgart hat seine Hoffnungen auf ein Weiterkommen in der europa leaguenach einer enttäuschenden 0:2-Niederlage gegen den FC Porto beerdigt. Nach der 1:2-Heimniederlage im Hinspiel unterlag der VfB auch im Rückspiel in Porto deutlich.

Stuttgarts europa-league-traum zerplatzt in der portugiesischen hafenstadt
Trotz eines starken Saisonstarts und vielversprechender Chancen konnte der VfB Stuttgart in Portugal keine eigene Euphorie entfachen. Die Schwaben begannen das Spiel energisch, doch die Portugiesen zeigten eine beeindruckende Defensive und nutzten die wenigen Konter gnadenlos.
Bereits in der 21. Minute sorgte Borja Sainz für die Führung der Gastgeber, nachdem er sich gegen Karazor durchgesetzt hatte. Ein Abpraller von Hendriks ermöglichte William Gomes den Treffer zum 1:0. RTL-Experte Lothar Matthäus erkannte zur Halbzeit die immense Schwierigkeit der Aufgabe: „Man muss zwei Tore schießen und darf keines mehr bekommen.“
Der VfB zeigte nach der Pause zwar kämpferischen Einsatz, aber Porto verteidigte clever und nutzte die Räume. Ein brillanter Treffer von Froholdt in der 71. Minute erhöhte auf 2:0 und verkürzte die Hoffnungen der Stuttgarter zusehends. Der eingewechselte Nartey erlebte in nur 60 Sekunden eine turbulente Phase mit einer Gelben und einer Gelb-Roten Karte.
Der Abgang aus der europa league ist für den VfB ein bitterer Rückschlag. Die Mannschaft hatte sich nach einer wechselhaften Saison eine ambitioniertere Fußnote erhofft.
Für den SC Freiburg hingegen eröffnet das Viertelfinale der europa league eine neue Chance. Die baden-württembergische Mannschaft zeigte eine starke Leistung und schlug Qarabag in der Gruppenphase. Ob der VfB in der Bundesliga die Leistung aus der europa league wieder abrufen kann, bleibt abzuwarten.
Die Niederlage in Porto zeigt einmal mehr, dass in der europa league höchste Konzentration und taktische Disziplin gefragt sind. Der VfB Stuttgart muss nun die Energie und den Zusammenhalt in die Bundesliga-Meisterschaft stecken.