Vollering stürzt im Tour-Finale – Niederländische Hoffnung zuschlägt
Ein Schreckmoment plagt das Feld bei der Tour de France Femmes. Bereits am Col de la Faucille, dem ersten Anstieg des Tages, stürzte Demi Vollering, die klare Anwärterin auf den Gesamtsieg. Die 29-jährige Niederländerin verlor zwar den Anschluss, wirkte aber sogleich wieder stabil und ohne bleibende Verletzungen.

Früher Ausfall, aber Vollering im Rennen
Der Sturz ereignete sich am Fuße des Col de la Faucille, einem Anstieg von 11,4 Kilometern mit einer durchschnittlichen Steigung von 6,3 Prozent. Vollering, sie fährt für das Team FDJ United-Suez, ging auf der rechten Straßenseite zu Fall – begleitet von mindestens fünf weiteren Fahrerinnen. Weniger als fünf Kilometer später war sie wieder im Peloton, mit noch 140 Kilometern auf dem Weg zum Ziel.
Vor dem dritten Abschnitt lag Vollering lediglich 16 Sekunden hinter der Gesamtführenden, Lorena Wiebes (SD Worx-Protime). Wiebes hatte den ersten Anstieg bereits distanziert. Die Situation ist weiterhin angespannt, denn auch andere Fahrerinnen, darunter Puck Pieterse (Fenix-Premier Tech) und Noemi Rüegg sowie die kanadische Weltmeisterin Magdelaine Vallières (beide EF Education-Oatly), waren in den Sturz verwickelt. Keine der Betroffenen scheint jedoch ernsthafte Verletzungen davongetragen zu haben.
Vollering konnte ihren Platz im Feld zurückerobern und das Rennen nach der frühen Unruhe in die nächste Kletterpassage steuern. Die Tour de France geht also weiter – mit Vollering als weiterhin vielversprechendem Kandidaten für den Sieg.
