Wembanyama droht auszufallen - fox und co. müssen aufbauen

Victor Wembanyama droht in der Nacht auf Samstag auszufallen, nachdem er sich während Spiel 2 gegen die Portland Trail Blazers eine Gehirnerschütterung zugezogen hat. Die San Antonio Spurs müssen darauf reagieren und sich neu organisieren.

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De'aaron fox muss liefern

Wembanyama war ein wichtiger Faktor für die Spurs, die ohne ihn rund 17 Punkte pro 100 Ballbesitz schlechter spielten. Jetzt muss De'Aaron Fox, der gemeinsam mit Wembanyama nach San Antonio gekommen ist, seine Rolle als Co-Star übernehmen.

Der 28-jährige Guard war in seiner Zeit bei den Sacramento Kings Turbo-Guard und erzielte durchschnittlich 22,3 Punkte und 6,8 Assists pro Spiel. In San Antonio jedoch hat er seine Leistungen etwas reduziert, er erzielt nur 18,6 Punkte und 6,2 Assists. Doch er ist als All-Star spielstabil und konnte den Spurs im vierten Viertel entscheidende Momente liefern.

Wenn Wembanyama ausfällt, müssen auch die jungen Spurs-Guarden mehr Verantwortung übernehmen. Dies betrifft insbesondere Stephon Castle und Dylan Harper. Castle profitiert von Wembanyamas Anwesenheit, während Harper noch an seiner Schussleistung arbeiten muss.

Zudem müssen die Spurs auf der Position des Centers neu organisieren. Luke Kornet kann Wembanyama nicht eins zu eins ersetzen, aber er kann als Backup eine solide Übergangslösung sein. Coach Mitch Johnson gab seinem kleinen Rookie Carter Bryant in Spiel 2 die restlichen Fünfer-Minuten, was dazu führte, dass die Spurs vieles veränderten. Es stellt sich die Frage, ob San Antonio dabei Fehler in der Kaderplanung gemacht hat.