Weniger doping-skandale: ita-kontrollen ohne positive ergebnisse bei winterspielen
Mailand/Cortina d’Ampezzo – Die Internationale Dopingagentur (ITA) hat bei den kürzlich beendeten Olympischen Winterspielen in Norditalien keine positiven Dopingproben festgestellt. Das ist ein deutlicher Rückschritt gegenüber den Spielen in Peking vor vier Jahren, wo es zu vier Vergehen kam. Insgesamt wurden 1.848 Athleten getestet, keiner der 3.053 Proben ergab einen positiven Befund.

Mehr kontrollen, weniger vergehen: ein hoffnungsschimmer für den sport?
Die ITA führte in Mailand und Cortina d’Ampezzo mehr Tests durch als in Peking. Während 2022 nur 55 Prozent der Athleten getestet wurden, lag die Quote in Norditalien bei 63 Prozent. Das bedeutet, dass die Dopingkontrollen deutlich intensiviert wurden. Trotzdem blieb es bei null positiven Ergebnissen.
Der jüngste Skandal um die russische Eiskunstläuferin Kamila Walijewa in Peking, die vor den Spielen positiv auf das Herzmedikament Trimetazidin getestet wurde und daraufhin vier Jahre gesperrt wurde, scheint hier jedoch keine direkte Verbindung zu haben. Dieser Fall hatte die Olympischen Spiele überschattet und die Glaubwürdigkeit des russischen Sports weiter beschädigt.
Deutschland gehörte zu den fünf am häufigsten getesteten Nationen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Bemühungen zur Dopingprävention Früchte tragen könnten. Allerdings ist Vorsicht geboten: Die Detektion von doping ist ein ständiger Wettlauf zwischen Wissenschaft und Täuschung. Die ITA wird ihre Arbeit fortsetzen, um die Integrität des Sports zu schützen.
Die Zahlen sprechen für sich. Eine deutliche Verbesserung im Kampf gegen Dopings ist erkennbar. Doch die Gefahr lauert weiterhin. Die internationale Sportgemeinschaft muss wachsam bleiben.
