Wirtz zaubert dfb-elf zu spätem sieg in der schweiz
Basel - Die dfb-Elf kam zum Start ins WM-Jahr zu einem späten 4:3-Sieg in der Schweiz. Florian Wirtz, der gerne Fußball-Zauberer genannt wird, war der maßgebliche Torfabrikator. Der 20-Jährige erzielte zwei Wunder-Tore und bereitete zwei weitere vor, um die deutsche Mannschaft nach einer turbulenten Partie triumphiert zu sehen.

Wirtz-show macht den unterschied
Die Abwehr von Bundestrainer Julian Nagelsmann bereitete jedoch noch einiges Kopfzerbrechen, bevor Wirtrzs Magie die dfb-Elf zum Sieg führte. Nach einer turbulenten ersten Halbzeit, in der die Deutschen aufgrund von Fehlern und Schwächen in der Defensive in Rückstand gerieten, zog Wirtz mit seinem ersten großen Moment auf, den Ball aus halblinker Position ins kurze Eck zu schießen (61').
Ein weiterer Geniestreich des Ausnahmekickers brachte den Sieg, als er in der Nachspielzeit (86') den Ball über die Außenlinie ins Tor setzte. Die Schweiz hatte zuvor durch Joel Monteiro (79') noch den Ausgleich erzielt, nachdem Lennart Karl als Joker den Ball ins Tor geschossen hatte (83').
Die dfb-Elf begann mit einer turbulenten ersten 45 Minuten, in der sie sich aufgrund von Fehlern und Schwächen in der Defensive in Rückstand geriet. Nachdem zunächst Dan Ndoye (17') die Schweizer in Führung brachte, führte das Team um Bundestrainer Julian Nagelsmann nach dem Ausgleich durch Jonathan Tah (26') und dem erneuten Rückstand durch Breel Embolo (41') bis zum Pausenpfiff mit 2:3 in Rückstand.
Im zweiten Durchgang kam die deutsche Mannschaft besser in das Spiel und konnte sich mittels eines Wirtz-Torvorlasses für Serge Gnabry (45.+2) und einem weiteren Wirtz-Tor (61') den Ausgleich sichern. Nachdem Joel Monteiro die Schweizer zum erneuten Ausgleich brachte (79'), folgte Wirtz' Siegestoren (86').
Nagelsmann nahm die Gelegenheit, seine Stammformation für die Weltmeisterschaft in Houston gegen Außenseiter Kuraçao unter Beweis zu stellen und behielt mit zwei, höchstens drei Änderungen seine Karten auf die Titelverteidigung.
