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Wm-traum platzen: puertas verpasst schweiz-chance wegen alte verurteilung

Ein juristischer Stolperstein hat die WM-Ambitionen von Werder Bremens Mittelfeldspieler Cameron Puertas jäh beendet. Der 27-Jährige kann seinen Traum vom Länderspiel bei der Schweiz 2026 vorerst auf Eis legen – eine Strafe für eine Verkehrsdelikt aus dem Jahr 2019.

Strafregister verzögert einbürgerung

Strafregister verzögert einbürgerung

Laut Medienberichten des Schweizerischen Fußballverbands (SFV) verzögert eine Verurteilung wegen "Fahrens ohne vorschriftsgemäße Zulassung" die Einbürgerung Puertas in der Schweiz. Die frühestmögliche Einbürgerung liegt nun erst bei 2029, da die Frist nach einer solchen Verurteilung zehn Jahre beträgt. Ein Antrag auf Verkürzung wurde abgelehnt, obwohl der Eintrag im Strafregister bereits 2025 gelöscht wurde.

„Es ist sehr ärgerlich, aber ich kann es nicht mehr ändern und sehe es als Teil meiner Geschichte“, so Puertas in einer öffentlichen Erklärung. Die Nachricht kommt nicht unerwartet, denn der Mittelfeldspieler besitzt zwar die Schweizer Staatsbürgerschaft aufgrund seiner Familie, ist aber spanischer Staatsbürger.

Trotz des Rückschlags lässt Puertas die Hoffnung auf die WM 2030 nicht sterben. „Ich hoffe, 2029 fit genug zu sein, um dann noch die Chance zu haben, für die Schweiz an der WM 2030 teilzunehmen“, erklärte er.

Unter Trainer Daniel Thioune etablierte sich Puertas in der laufenden Saison als wichtiger Bestandteil der Werder-Mannschaft. In 21 von 26 Spielen stand er auf dem Platz und trug zuletzt mit Vorlagen und Assists zur erfolgreichen Saison bei. Seine Leistungen, die Thioune regelmäßig lobt, sprechen für sich, doch seine kicker-Note von 4,06 deutet auf Verbesserungspotenzial hin.

Die Enttäuschung ist groß, aber Puertas wird sich nach dieser Rückschlagen neu fokussieren. Die WM 2030 mag noch weit entfernt sein, doch der Traum vom Länderspiel ist noch nicht endgültig aus. Und das, obwohl die Zeit drängt.