Woltemade unter druck: kritik am nationalspieler wächst

Nick Woltemade (24) steht in der Kritik. Nach einer wechselhaften Zeit bei Newcastle United und einer erneuten Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft wird der Sturm-Außenverteidiger nun für seine Leistungen bemängelt. Die jüngsten Äußerungen des Spielers in der „Süddeutschen Zeitung“ lassen die Debatte weiter eskalieren.

„Wenn jemand eine formkrise unterstellt.“

„Wenn jemand eine formkrise unterstellt.“

Woltemade verteidigte sich gegen Vorwürfe einer Formkurve und verwies auf seine Erfahrungen in der Premier League. „Ich spiele auf einer ganz anderen Position als noch zu Saisonbeginn“, betonte der Stürmer, der nach seinem Wechsel im Sommer 2025 von Stuttgart zu Newcastle zunächst als Mittelstürmer eingesetzt wurde, nun aber häufiger als hängende Spitze oder im offensiven Mittelfeld agiert. Seine Torquote leidet darunter, doch Woltemade scheint gelassen zu bleiben.

Bundestrainer Hansi Flick hatte Woltemade nach dem 4:3-Sieg gegen die Schweiz wieder in die Startelf befördert. Doch die Kritik an dem 75 Millionen Euro teuren Einkauf von Newcastle hält an. Auch Trainer Eddie Howe räumte ein, dass Woltemade sich erst an die Anforderungen der Premier League gewöhnen müsse.

„Ich bin im Moment ein komplett anderer Nick Woltemade, als ich das zu Saisonbeginn war. Im Moment müsste man mich eher danach bewerten, wie ich meine Zweikämpfe führe oder die Räume sichere“, erklärte Woltemade. Die Zahlen sprechen für sich: In seinen ersten fünf Liga-Spielen erzielte er vier Treffer, doch danach folgte eine Torflaute. Die Erwartungen an den deutschen Nationalspieler sind hoch, und die Kritik nimmt zu, besonders nach dem teuren Wechsel nach Newcastle.

Howe betonte jedoch die positive Einstellung des Spielers. „Ich finde, er hat alles mit einer großartigen Einstellung und auf eine tolle Art und Weise gemacht. Das ist das Wichtigste, was er tun muss, um erfolgreich zu sein.“ Ob Woltemade das Potenzial hat, sich in der Premier League zu entfalten, bleibt abzuwarten – doch der Druck auf den Stürmer wächst.