Zsc lions dominiert lugano: defensive stabilität sichert 4:0-sieg
Zürich/Lugano – Der ZSC Lions hat im dritten Spiel der Playoff-Serie den HC Lugano mit einem klaren 4:0 besiegt und damit die defensive Stabilität unter Beweis gestellt. Die Partie war ein deutlicher Gegensatz zum turbulenten Spiel am Montagabend, in dem die Lions defensiv einige Schwächen zeigten. Justin Sigrist, der den finalen Treffer zum 4:0 erzielte, betonte nach dem Spiel die verbesserte Defensivarbeit seiner Mannschaft.
Defensive stabilität als schlüssel zum sieg
„Wir waren gestern zu passiv“, räumte Sigrist gegenüber mysports ein. „Nach dem letzten Spiel in Lugano haben wir uns gesagt, dass es dort zu viel hin und her ging, wo wir defensiv nicht so souverän gestanden haben.“ Besonders die Art und Weise, wie die Lions die Führung verwalteten, fiel Sigrist positiv auf. „Letzten Montag standen wir ein bisschen zu passiv da. Ich denke, das haben wir heute viel besser gemacht.“ Trotz des komfortablen Vorsprungs habe die Mannschaft nicht den Griff um das Spiel verloren. „Wir haben weiterhin offensiv gespielt, wir haben weiterhin Eishockey gespielt.“
Die Umschaltmomente blieben für Lugano ein Problem. Verteidiger Santeri Alatalo gab ungeschminkt zu: „Sicher nicht das beste Spiel.“ Der frühe Rückstand hatte den Spielplan der Tessiner zunichte gemacht. „Vor allem im ersten Drittel probierst du da in Zürich, 0:0 zu spielen und eigentlich eine gute, solide Defensivleistung zu zeigen und dann bist du wieder hinten.“
Alatalo räumte ein, dass die Lions die Konter gut nutzten, zeigte sich aber auch selbstkritisch: „Wir wissen es eigentlich, wir haben es angeschaut und wir müssen daraus lernen.“ Für Lugano gilt nun die Devise: „Kopf hoch und weiter geht's.“ Die Tessiner müssen sich von dieser deutlichen Niederlage erholen und ihre Umschaltmomente verbessern, wenn sie eine Chance auf eine erfolgreiche Playoff-Serie haben wollen.
Der ZSC Lions zeigt mit diesem Sieg eine beeindruckende Entwicklung. Die defensive Stabilität ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Ziel – die Meisterschaft. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob die Mannschaft diesen Schwung halten kann.
