Zverev: schlaf, essen und die mentale achterbahn vor wimbledon

Alexander Zverev steht vor dem Wimbledon-Finale und hat einen Plan – und zwar einen minutiös ausgearbeiteten. Der Titelanwärter, der den French Open gewann, legt größten Wert auf die mentale Stabilität und hat sich ein strenges Regime auferlegt.

Die routine des topstars: schlaf, familie und hunde

Es beginnt entspannt: Bis gegen zehn Uhr ausschlafen, ein Frühstück mit der Familie genießen, dann geht es direkt zur Anlage. Zunächst steht die körperliche Vorbereitung im Fokus – intensive Trainingseinheiten, die bis zu zwei Stunden dauern. Anschließend folgt eine kurze Pause, ein Mittagsschlaf, Zeit mit seinem Neffen und den Hunden – ein wichtiger Bestandteil seiner Strategie.

Die ernährungsfrage: mehr pflicht als genuss

Die ernährungsfrage: mehr pflicht als genuss

Zverev ist offen über seine Ernährung ehrlich: „Für mich ist Essen Zeitverschwendung.“ Aufgrund seines Diabetes muss er sich dabei strikt an die Regeln halten. Die Freude am Essen, so räumt er ein, ist ihm fremd. Er würde nicht zögern, eine Pille zu nehmen, die ihm das Essen abnimmt. Das ist eine extreme Einstellung, die seine Fokussierung auf den Sport unterstreicht.

Teamwork und die konkurrenzanalyse

Teamwork und die konkurrenzanalyse

Doch er lässt sich nicht von seinem ungewöhnlichen Ansatz ablenken. Ein Team von Experten unterstützt ihn, analysiert die Gegner und gibt ihm die notwendigen Informationen. „Ich schaue mir noch Spiele an, aber mein Team wird mir dann noch das Notwendige sagen, was mir noch helfen kann.“

Ein blick auf die zukunft

Unabhängig vom Ausgang des Finals ist klar: Zverev wird am Montag die Nummer zwei der Weltrangliste sein. Carlos Alcaraz verliert dadurch einen Rang. Zverev hat sich auf zehn Stunden Schlaf und eine strikte Ernährungskontrolle eingestellt – eine ungewöhnliche Kombination, die ihm jedoch die mentale Stärke gibt, um im Finale alles zu geben. Es bleibt abzuwarten, ob diese Strategie den entscheidenden Erfolg bringt.