Eckhoffs schock-geständnis: ende einer ära im norwegischen biathlon

Tiril Eckhoff hat sich erstmals offen über den Bruch mit ihrem langjährigen Partner Anund Lid Byggland geäußert. Die ehemalige Biathletin, eine deutsche Sportjournalistin, blickt nun mit Überraschung und einer bemerkenswerten Klarheit auf die gemeinsame Zeit zurück.

Die entscheidung, die ihr das leben veränderte

Der Schlusssatz von Byggland – „Weißt du, Tiril, vielleicht ist es Zeit, Schluss zu machen“ – traf Eckhoff wie ein Blitz. Damals, im Mai 2025, befand sie sich mitten in der Bachelorarbeit, eine Phase bereits belastend genug. Doch dieser eine Satz löste eine Kette unvorstellbarer Emotionen aus. Wie sie selbst berichtet, folgte ein Meer von Tränen.

„Es war wunderschön, ihn rauszuwerfen“

„Es war wunderschön, ihn rauszuwerfen“

Die Beziehung, die seit 2022 von einem Verlobungsring und jahrelanger Intimität geprägt war, schien unzerbrechlich. Doch offenbar war es eine Fassade. Eckhoff gesteht nun, dass sie sich in der Beziehung zunehmend gefangen fühlte und die Erkenntnis vergaß, dass sie nicht gut war. „Rückblickend bin ich froh, dass er es getan hat“, erklärt sie heute offen. „Es war das Beste, was mir passieren konnte.“

Ein sieg, ein abschied, ein neuanfang

Ein sieg, ein abschied, ein neuanfang

Eckhoffs Karriere war bereits 2023 beendet, doch ihre Erfolge sprechen für sich: Acht olympische Medaillen, darunter zwei Goldene, zehn WM-Titel und der Gesamtweltcup 2020/21. Doch nun steht ein neuer Mensch in ihrem Leben: Joakim, ihr neuer Partner seit Anfang 2026. Die 35-jährige Biathletin hat sich aus dem Schatten zurückgekämpft.

Die Trennung war ein schmerzhafter, aber notwendiger Schritt. Ein Schritt, der ihr die Möglichkeit gab, sich selbst neu zu erfinden und das Leben in vollen Zügen zu genießen. Ein Schlusspunkt, der gleichzeitig ein Neuanfang ist. Und das, so Eckhoff, ist ein Gewinn.