Rassistische gesänge überschatten testspiel spanien gegen ägypten

Barcelona – Antimuslimische Beschimpfungen überschatteten das Testspiel der spanischen Fußballnationalmannschaft gegen Ägypten am Dienstag. Fans in dem Stadion des RCDE-Stadions pfiffen die ägyptische Hymne aus und skandierten während der ersten Halbzeit beleidigende Parolen. Der spanische Fußballverband (RFEF) und Nationaltrainer Luis de la Fuente haben diese Vorfälle scharf verurteilt.

Hassgesänge gegen ägypten – rfef und de la fuente verurteilen verhalten

Hassgesänge gegen ägypten – rfef und de la fuente verurteilen verhalten

Die Beschimpfungen, die laut Medienberichten den Text „bote, bote, bote musulman el que no bote“ enthielten – übersetzt etwa „Spring, Spring, Spring, wer nicht springt, ist ein Muslim“ – lösten mehrere Aufforderungen des Stadionmoderators aus, die Äußerungen zu unterlassen. RFEF-Präsident Rafael Louzan bezeichnete die Vorfälle als „einzelne, isolierte Vorfälle“, betonte aber, dass ein solches Verhalten nicht toleriert werde. De la Fuente sprach von „unerträglichen“ Vorfällen, die von gewalttätigen Menschen genutzt würden, um sich einen Platz zu verschaffen. Er forderte, diese Personen aus der Gesellschaft zu entfernen und fernzuhalten.

Das Spiel, das aufgrund des Krieges im Nahen Osten von Katar nach Barcelona verlegt worden war, diente als Vorbereitung auf die bevorstehende Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Spanien trifft in Gruppe H auf Uruguay, Saudi-Arabien und Kap Verde. Ägypten steht in Gruppe G mit Belgien, Iran und Neuseeland gegenüber.

Die Vorfälle werfen ein düsteres Licht auf die anhaltenden Probleme mit Rassismus im Fußball. Es ist ein mahnendes Beispiel dafür, wie politische Spannungen und soziale Vorurteile sich in den Stadien entladen können. Die Reaktionen des RFEF und De la Fuente zeigen, dass diese Art von Verhalten nicht länger hingenommen wird.

Die Weltmeisterschaft rückt näher. Doch die Schatten des Rassismus verfolgen den Fußball weiterhin.