Fifa bestraft israelischen fußballverband wegen diskriminierung
Die FIFA hat dem israelischen Fußballverband (IFA) eine empfindliche Strafe auferlegt. Der Verband muss unter anderem eine Geldstrafe von 150.000 Schweizer Franken zahlen. Der Schritt ist eine Reaktion auf Verstöße gegen die Anti-Diskriminierungsbestimmungen, die den IFA von der UEFA zur Kasse bitten.

Ifa muss für diskriminierung und beleidigungen bezahlen
Auslöser der Untersuchung war eine Klage des palästinensischen Fußballverbands (PFA). Die FIFA-Disziplinarkommission stellte Artikel 13 (beleidigendes Verhalten und Fairnessverstoß) und Artikel 15 (Diskriminierung und rassistische Beschimpfungen) des FIFA-Disziplinarreglements in Verzug.
Die Strafe umfasst neben der Geldstrafe auch eine Ermahnung. Der IFA muss bei seinen nächsten drei Heimspielen in internationalen Wettbewerben ein großes Transparent mit der Aufschrift „Fußball vereint die Welt – Nein zu Diskriminierung“ hissen. Zudem sind weitere präventive Maßnahmen anzuordnen.
Die Entscheidung kann vor der FIFA-Berufungskommission angefochten werden. Doch die Strafe zeigt deutlich, dass die FIFA bei Diskriminierung im Fußball keine Gnade zeigt. Die Verurteilung des IFA ist ein deutliches Signal, dass Fairness und Respekt im Sport oberste Priorität haben müssen – und dass Verstöße teuer werden.
